Hallo Ihr Lieben,

mein Name ist Rebecca, ich bin 38, alleinerziehend und habe ein tolles Mädchen. Annabelle ist 8, gerade in die zweite Klasse gekommen und entwickelt sich prächtig. Sie ist mein ein und alles. Wahnsinn, wie sich das Leben durch so ein kleines Wunder verändert.

Meine Probleme mit dem Schlaf hängen irgendwie auch mit der Kleinen zusammen. Vor fünf Jahren etwa hat es begonnen. Annabelle war etwa drei, sie ging meist ohne Theater ins Bett und schlief mittlerweile gut durch. Ich konnte also auch zu einer geregelten Nachtruhe zurückkehren. Obwohl ich natürlich nicht um acht Uhr ins Bett bin, sondern eher so gegen 23 Uhr.

Früher habe ich geschlafen wie ein Bär. Nach fünf Minuten eingeschlafen und dann konnte mich kaum etwas aufwecken. Um viertel sieben bin ich regelmäßig erholt aufgestanden, Frühstück, Arbeit, frisch in den Tag. Nach der Geburt bin ich irgendwie nicht wieder in den Rhythmus reingekommen.

Mein Problem war sowohl das Einschlafen als auch die Länge meines Schlafes. Ich habe oft eineinhalb Stunden wach gelegen, bevor ich dann endlich eingeschlummert bin. Gefühlt schon nach einer Stunde bin ich das erste Mal aufgewacht, weil ich auf Toilette musste. Und das dann noch ein weiteres Mal oder sogar zwei Mal.

Mittlerweile habe ich es zu einem Teil in den Griff bekommen. Deshalb hier meine  Tipps für einen guten Schlaf, die zumindest mir geholfen haben:

  1. Finger weg vom Alkohol! Alkohol ist kein gutes Schlafmittel. Man schläft zwar schneller ein, aber wird dann oft in der Nacht wach. Aber vor allem ist Alkohol ein Zellgift. Mehr als ein Glas Rotwein zum Essen fasse ich deshalb nicht an.
  2. Eine Tasse Tee – aber auch nicht mehr. Es gibt verschiedene Tees zum Einschlafen, Lavendeltee ist mein persönlicher Favorit. Wichtig dabei ist, dass man die Tasse Tee etwa eine Stunde vor dem Schlafen gehen trinkt. Wenn man den Tee direkt vor dem ins Bett gehen trinkt, dann wird man bestimmt nach 2-3 Stunden wach, weil man auf Toilette muss. Mir geht es jedenfalls dann immer so.
  3. Ein halbes Glas Milch trinke ich immer. Ist ein Ritual. Ich weiss nicht warum, mir scheint es zu helfen. Ist vielleicht einfach was im Kopf, nur psychologisch. Paul meint es liegt am Melatonin und dem Tryptophan in der Milch, aber ich glaube, dafür ist einfach zu wenig in einem halben Glas. Vielleicht werde ich aber mal Paul´s Tipps ausprobieren, das hört sich für mich gut an.
  4. Kein Fernsehen die letzte Stunde vor dem ins-Bett-gehen. Auch kein Surfen auf dem Smartphone. Denn da kommen doch immer Dinge, die mich aufregen (dumme Talkshows) oder erschrecken (Nachrichten, Filme). Zudem ist das helle flackernde Licht des Fernsehers nicht gut. Ich gehe also schonmal mit einer Wärmflasche ins Bett und lese ein gutes Buch. Das entspannt mich und ich denke auch nicht irgendwas Besonderes.

Ich kann euch auch noch diese sieben Tipps nahelegen, die wir gemeinsam zusammengefasst haben und die unserer Meinung die besten und einfachsten Möglichkeiten sind, für einen besseren Schlaf zu sorgen. Viel Erfolg – und gutes Nächtle!

Lavendel - Tee

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